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March 7, 2022

Befeuert Anonymität Hass und Fake News?

Wie wäre das Internet wohl ohne Hass, Trolle und Bots? Viele glauben, ein Grund für dieses lästige oder teils sogar kriminelle Treiben ist die Anonymität der Nutzerinnen und Nutzer. Aber warum ist Anonymität im Netz dann so ein wertvolles Gut? Wir erklären, wie Anonymität, Hass und Falschmeldungen zusammenhängen und beantworten die große Frage: „Gibt es eine Lösung gegen Hass und Trolle, die weder Plattformen noch Nutzerinnen und Nutzer benachteiligt?“.

Warum werden wir Hass, Trolle und Bots nicht los?

Plattformen, die die Anonymität wahren wollen, fordern für die Erstellung eines Accounts oft nur einen Nutzernamen oder eine E-Mail-Adresse. Doch so lassen sich unweigerlich auch Fake-Accounts erstellen. Jede und jeder kann sich kostenlos unendlich viele E-Mail-Adressen und damit auch unendlich viele neue Accounts erstellen. Maßnahmen, die solche Plattformen gegen Trolle oder Personen, die Hass verbreitet, ergreifen, können also sehr einfach, durch die Erstellung eines neuen Accounts, umgangen werden. Hier führt Anonymität also dazu, dass unkontrollierbar Hass- und Falschmeldungen verbreitet werden können.

Wollen Plattformen dennoch qualitative Inhalte anbieten, muss jeder Inhalt, vor der Veröffentlichung geprüft werden. So wird verhindert, dass Fake-News und Hasskommentare die Überhand gewinnen. Doch das ist ein kostspieliges Unterfangen und spannende Diskussionen werden im Keim erstickt. Viele Diskussionspartner wollen oft nicht auf Freigaben warten. Auch das Moderationsteam leidet unter der starken psychischen Belastung, jeden Tag hunderte Hasskommentare und Falschmeldungen lesen zu müssen.

Falsche Anonymität

Manche Plattformen fordern von ihren Nutzerinnen und Nutzern einen Identitätsnachweis, halten die Identität dann aber gegenüber allen anderen auf der Plattform geheim. Sie erlauben es also, unter einem Nutzernamen zu agieren. Das ermöglicht Plattformen einerseits Trolle, Bots und Co. zu verhindern und andererseits Nutzerinnen und Nutzern gegenüber anderen anonym zu bleiben.

Viele schrecken jedoch vor dieser Art der Verifikation zurück und Plattformen verlieren so wichtige Teile ihrer Community. Der Grund ist recht simpel: Es handelt sich um keine echte Anonymität. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Plattformen kennen die wahren Identitäten hinter den Accounts. Das gibt vielen schonmal ein ungutes Gefühl. Außerdem besteht die Chance, dass die Identitätsnachweise eines Tages von Behörden eingefordert, oder gar von Hackern gestohlen und veröffentlicht werden. Mit echter Anonymität hat dieses Vorgehen wenig zu tun.

Wieso ist Anonymität im Internet so wichtig?

Vor allem schützt die Anonymität die freie Meinungsäußerung. Das Internet ist global und für jeden zugänglich. Was im eigenen Land als Meinung akzeptiert wird, kann woanders das eigene Leben gefährden. Gruppierungen im In- oder Ausland könnten Informationen zur Identität missbrauchen, um gewisse Meinungen auf eigene Faust zu verfolgen.

"Häufig gibt es gute Gründe, warum jemand anonym bleiben möchte, zum Beispiel um sich vor Diskriminierung oder Angriffen zu schützen. Dies gilt für Leserbriefe in Zeitungen genauso wie für Posts im Internet."

, sagte Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) gegenüber der dpa.

Gibt es eine Lösung?

Die Anonymität im Netz ist ein wertvolles Gut. Es müssen andere Wege als die kostenintensive Moderation aller Inhalte oder eine falsche Anonymität gefunden werden, um Hass und Troll-Fabriken effizient zu bekämpfen. Trusted Accounts hat dafür eine technische Lösung für Plattformen, den Login mit Trusted“, entwickelt: Nutzerinnen und Nutzer profitieren von echter Anonymität, während Plattformen anonyme Trolle, Haterinnen und Hater in die Schranken weisen können.